Karin Thelen, Geschäftsführerin Regionale Energiewende der SWM (links) und Mona Fuchs (Grüne), 2. Bürgermeisterin der Stadt München beim ersten HPC-Ladepark der SWM in München. Quelle: SWM
Die Stadtwerke München haben am Olympiazentrum ihren ersten HPC-Ladepark mit zehn Ladepunkten und jeweils bis zu 400 kW Leistung in Betrieb genommen.
Von einem „Meilenstein“ ist in der aktuellen Mitteilung der Stadtwerke München (SWM) die Rede: Der Münchner Versorger hat am ehemaligen Busbahnhof Olympiazentrum seinen ersten High-Power-Charging-Ladepark (HPC) in Betrieb genommen. Zehn Ladepunkte stellen hier jeweils eine Leistung von bis zu 400 kW. Abhängig von Fahrzeug und Ladebedingungen können sich Elektroautos dort nach Angaben der SWM in rund 15 Minuten auf bis zu 80 Prozent laden lassen.
Der Ladepark an der Lerchenauer Straße ist Teil des Nachnutzungskonzepts für den ehemaligen Busbahnhof. Die denkmalgeschützten Dächer wurden saniert und anschließend mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Der dort erzeugte Strom soll künftig in fünf Batteriespeichern zwischengespeichert werden. Deren gemeinsame Kapazität beträgt mehr als 1.000 kWh. Bei Bedarf wird er für die Ladepunkte bereitgestellt.
Damit verbinden die SWM am Standort Photovoltaik, Batteriespeicher und Schnellladeinfrastruktur. Solarstrom soll insbesondere bei hoher Erzeugung gespeichert und später für die Ladepunkte bereitgestellt werden.
Die Ladesäulen können − wie auch die rund 1.550 weiteren öffentlich zugänglichen Ladepunkte der SWM in München − mit der SWM-Ladekarte sowie mit Partnerkarten genutzt werden. Außerdem ist eine Direktbezahlung möglich. Nach Angaben des Unternehmens werden die Ladepunkte ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. Einer der Ladeplätze ist für Menschen mit Behinderung ausgewiesen.
Das Projekt wurde durch das Programm „Bayern Innovativ“ gefördert. (kmt)
Donnerstag, 24.09.2026, 11:02 Uhr
Katia Meyer-Tien
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