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Energie & Management > PPA-Preisindex - PPA-Preise sinken zum Jahresende
Quelle: E&M
PPA-Preisindex

PPA-Preise sinken zum Jahresende

Die Preiskorridore für marktübliche Power Purchase Agreements sind im Dezember 2025 gesunken. Das ergibt der PPA-Preisindex von E&M und Enervis.
Die erzielbaren Preiskorridore für typische Strom-Direktlieferverträge aus Erneuerbare-Energien-Anlagen (Power Purchase Agreements) haben sich in Deutschland im Dezember 2025 – in Abhängigkeit vom Strom-Terminmarkt der Börse EEX – nach unten entwickelt. Das ergeben aktuelle Berechnungen des Analysehauses Enervis für den gemeinsamen PPA-Preisindex mit Energie und Management.

Demnach sind die Preise im Terminmarkt im Dezember, die die Referenzpreise für PPA bilden, vor allem für frühere Handelsjahre gesunken. Während das Frontjahr 2026 bei knapp 85 Euro/MWh notiert, liegt das längerfristige Preisniveau weiterhin bei unter 75 Euro/MWh für die Base-Lieferung.

Grafik 1: Neue PV-Freiflächenanlagen 
 
Neue Photovoltaik-Großanlagen konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zehnjährigen PPA diese Preis-Bandbreiten erzielen – hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
(zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: Enervis

Für PPA auf neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit zehnjähriger Stromlieferung mit einem Lieferstart im Januar 2026 lag der Preiskorridor im Dezember zwischen 29 Euro/MWh und 40 Euro/MWh. 

Der dazu korrespondierende Terminmarkt-Mischpreis im Dezember für die betreffende PPA-Laufzeit lag bei circa 76 Euro/MWh.

Grafik 2: Onshore-Windenergieanlagen im Bestand 
 
Über 20 Jahre alte Windräder an Land konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zweijährigen PPA diese Preis-Bandbreiten erzielen – hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
(zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: Enervis

Für PPA auf bestehende, über 20 Jahre alte, ausgeförderte Windenergieanlagen an Land (Ü20-Anlagen) mit zweijähriger Stromlieferung vom Januar an ermittelten die Analysten von Enervis eine realistische Schwankungsbreite im Dezember von 47 Euro/MWh bis 65 Euro/MWh. Diese hängt neben dem Terminmarkt-Mischpreis unter anderem von Standort und Anlagentyp ab. Die PPA-Preisrange liegt somit unterhalb des Niveaus des Vormonats November.

Der Terminmarkt-Mischpreis, der die Referenz für diesen PPA-Preis darstellt, lag bei rund 84 Euro/MWh und damit deutlich niedriger als noch im Vormonat.

Die Methodik des PPA-Preisindex

Auf die Marktpreis-Bandbreiten von PPA kommen die Analysten von Enervis so: Sie nehmen vom ermittelten durchschnittlichen Preis der jeweils einschlägigen Terminmarkt-Lieferprodukte auf dem Graustrom-Terminmarkt der Börse EEX − dem Dreh- und Angelpunkt für die Bepreisung dieser langfristigen Direktlieferverträge − verschiedene Ab- und Zuschläge vor:
  • für das technologie- und standortspezifische Einspeiseprofil
  • sowie für energiewirtschaftliche Abwicklung und Risikoprämie
  • Dann schlagen sie aktuelle Preis-Bandbreiten für Herkunftsnachweise (HKN) auf (näheres zur Methodik sowie Nutzungshinweise). Denn Strom aus grünen PPA erhält in der Regel im Gegensatz zur geförderten Direktvermarktung HKN und darf auch als Ökostrom verkauft werden. 
 

Freitag, 9.01.2026, 15:36 Uhr
Redaktion
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Die Preiskorridore für marktübliche Power Purchase Agreements sind im Dezember 2025 gesunken. Das ergibt der PPA-Preisindex von E&M und Enervis.
Die erzielbaren Preiskorridore für typische Strom-Direktlieferverträge aus Erneuerbare-Energien-Anlagen (Power Purchase Agreements) haben sich in Deutschland im Dezember 2025 – in Abhängigkeit vom Strom-Terminmarkt der Börse EEX – nach unten entwickelt. Das ergeben aktuelle Berechnungen des Analysehauses Enervis für den gemeinsamen PPA-Preisindex mit Energie und Management.

Demnach sind die Preise im Terminmarkt im Dezember, die die Referenzpreise für PPA bilden, vor allem für frühere Handelsjahre gesunken. Während das Frontjahr 2026 bei knapp 85 Euro/MWh notiert, liegt das längerfristige Preisniveau weiterhin bei unter 75 Euro/MWh für die Base-Lieferung.

Grafik 1: Neue PV-Freiflächenanlagen 
 
Neue Photovoltaik-Großanlagen konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zehnjährigen PPA diese Preis-Bandbreiten erzielen – hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
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Für PPA auf neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit zehnjähriger Stromlieferung mit einem Lieferstart im Januar 2026 lag der Preiskorridor im Dezember zwischen 29 Euro/MWh und 40 Euro/MWh. 

Der dazu korrespondierende Terminmarkt-Mischpreis im Dezember für die betreffende PPA-Laufzeit lag bei circa 76 Euro/MWh.

Grafik 2: Onshore-Windenergieanlagen im Bestand 
 
Über 20 Jahre alte Windräder an Land konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zweijährigen PPA diese Preis-Bandbreiten erzielen – hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
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Für PPA auf bestehende, über 20 Jahre alte, ausgeförderte Windenergieanlagen an Land (Ü20-Anlagen) mit zweijähriger Stromlieferung vom Januar an ermittelten die Analysten von Enervis eine realistische Schwankungsbreite im Dezember von 47 Euro/MWh bis 65 Euro/MWh. Diese hängt neben dem Terminmarkt-Mischpreis unter anderem von Standort und Anlagentyp ab. Die PPA-Preisrange liegt somit unterhalb des Niveaus des Vormonats November.

Der Terminmarkt-Mischpreis, der die Referenz für diesen PPA-Preis darstellt, lag bei rund 84 Euro/MWh und damit deutlich niedriger als noch im Vormonat.

Die Methodik des PPA-Preisindex

Auf die Marktpreis-Bandbreiten von PPA kommen die Analysten von Enervis so: Sie nehmen vom ermittelten durchschnittlichen Preis der jeweils einschlägigen Terminmarkt-Lieferprodukte auf dem Graustrom-Terminmarkt der Börse EEX − dem Dreh- und Angelpunkt für die Bepreisung dieser langfristigen Direktlieferverträge − verschiedene Ab- und Zuschläge vor:
  • für das technologie- und standortspezifische Einspeiseprofil
  • sowie für energiewirtschaftliche Abwicklung und Risikoprämie
  • Dann schlagen sie aktuelle Preis-Bandbreiten für Herkunftsnachweise (HKN) auf (näheres zur Methodik sowie Nutzungshinweise). Denn Strom aus grünen PPA erhält in der Regel im Gegensatz zur geförderten Direktvermarktung HKN und darf auch als Ökostrom verkauft werden. 
 

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