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Die Energieversorger EWE, RWE und Vattenfall haben ihre Anteile am Offshore-Windpark Alpha Ventus an Ocean Breeze Energy veräußert.
Eigentümerwechsel in der Nordsee: Der rund 45 Kilometer nördlich von Borkum gelegene Offshore-Windpark Alpha Ventus geht an die Projektgesellschaft Ocean Breeze Energy mit Sitz in Bremen. Wie das Unternehmen am 2. Oktober mitteilte, dient der Eigentümerwechsel dazu, den Windpark über die ursprünglich vorgesehene Laufzeit hinaus zu betreiben.
Die neue Eigentümerstruktur soll die vorhandene Infrastruktur möglichst lange für die Erzeugung erneuerbaren Stroms nutzbar machen. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.
„Als Deutschlands erster Offshore-Windpark hatte Alpha Ventus eine Schlüsselrolle. Das Projekt war ein einzigartiges Test- und Lernfeld für Technologien, Betriebs- und Wartungskonzepte sowie den Aufbau von Offshore-Kompetenz. Das Konsortium hat seine Ziele erreicht und Erkenntnisse gewonnen, die bis heute in moderne Offshore-Windprojekte einfließen“, sagt Jantje Bolduan, Offshore-Managerin bei der EWE AG. Nun haben EWE, RWE und Vattenfall ihre Anteile an dem Offshore-Projekt verkauft. Der Windpark wurde 2010 mit zwölf Anlagen und 60 MW Gesamtleistung in Betrieb genommen.
Ocean Breeze Energy plant den Weiterbetrieb über die vorgesehene Laufzeit von 20 Jahren hinaus, wie die Gesellschaft weiter mitteilte. Erfahrungen mit vergleichbarer Technologie im benachbarten Windpark „BARD“, betriebliche Synergien und eigene technische Lösungen würden dafür gute Voraussetzungen bieten. Bard Offshore 1 (BO1) gehört ebenfalls zu Ocean Breeze Energy.
Ocean Breeze Energy selbst befindet sich zu 100 Prozent im Besitz von Fonds, die von Macquarie Asset Management verwaltet werden. (hr)
Freitag, 2.10.2026, 10:29 Uhr
Heidi Roider
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