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Energie & Management > IT - Neuer Energieversorger mit KI-basierter Bedarfsermittlung
Quelle: Pixabay / Aberrant Realities
IT

Neuer Energieversorger mit KI-basierter Bedarfsermittlung

Das Unternehmen Greenflash liefert Kunden zu KI-basierten „Energiesystemen“ künftig auch Strom. Das Geschäft übernimmt eine neu gegründete Tochtergesellschaft.
Der Gegenstand des Unternehmens ist klar umrissen: „Erzeugung, Bündelung, Steuerung und Vermarktung von Energie aus erneuerbaren Quellen sowie der Betrieb eines virtuellen Kraftwerks, einschließlich Direktvermarktung, Energiehandel, Energievertrieb und Bilanzkreismanagement“, heißt es im Handelsregister. Am 26. Januar ist die Greenflash Energy GmbH beim Amtsgericht Osnabrück eingetragen worden. Die Neugründung mit Sitz in Lingen ist eine Tochter der Greenflash GmbH.

„Wir wollen dem Kunden einen Strombezug und eine Verbindung zum Strommarkt bieten, die sein Energiesystem optimal unterstützt und damit am Ende zu den niedrigsten Stromkosten führt“, erklärt Greenflash-CEO Johann Böker, der auch Geschäfte der Tochter führt, die Zielsetzung. Greenflash entwickelt nach eigener Darstellung „Energiesysteme für Industrie- und Gewerbestandorte, die Photovoltaik, Speicher, Ladeinfrastruktur und ein KI-gestütztes Lastmanagement verbinden“.

Die Energiesysteme stützen sich auf eine KI-basierte Software, die den Energiebedarf von Unternehmen in Echtzeit erfasst und Erzeugung Verbrauch und Speicherung so steuert, „dass die Stromkosten pro kWh unterm Strich so gering wie möglich sind“, wie es heißt. Der einzige bislang nicht beeinflussbare Faktor, sei der Tarif für den benötigten Reststrom gewesen, um die Differenz zwischen Eigenerzeugung und Verbrauch zu schließen.

„Live-Anbindung“ an Strommarkt

Statt garantierten Langzeitpreisen des Stromversorger sollen Kunden von Day-Ahead-Preisschwankungen profitieren können. Die KI-basierte Software soll die Energiesysteme über eine „Live-Anbindung“ mit Marktimpulsen verknüpfen, beschreibt der Dienstleister. „Mit der Kombination aus intelligentem Echtzeit-Lastmanagement, Marktzugang und situativem Reststrombezug schaffen wir eine technische Architektur, die klassische Versorgungskonzepte so nicht abbilden können“, wirbt Böker für den Ansatz.

Greenflash wurde im Jahr 2020 gegründet und hat dem neben dem Hauptsitz im Emsland Niederlassungen in Essen, München und Hamburg. Das Unternehmen zählt rund 100 Mitarbeitende.

Mittwoch, 18.02.2026, 15:26 Uhr
Manfred Fischer
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Neuer Energieversorger mit KI-basierter Bedarfsermittlung
Das Unternehmen Greenflash liefert Kunden zu KI-basierten „Energiesystemen“ künftig auch Strom. Das Geschäft übernimmt eine neu gegründete Tochtergesellschaft.
Der Gegenstand des Unternehmens ist klar umrissen: „Erzeugung, Bündelung, Steuerung und Vermarktung von Energie aus erneuerbaren Quellen sowie der Betrieb eines virtuellen Kraftwerks, einschließlich Direktvermarktung, Energiehandel, Energievertrieb und Bilanzkreismanagement“, heißt es im Handelsregister. Am 26. Januar ist die Greenflash Energy GmbH beim Amtsgericht Osnabrück eingetragen worden. Die Neugründung mit Sitz in Lingen ist eine Tochter der Greenflash GmbH.

„Wir wollen dem Kunden einen Strombezug und eine Verbindung zum Strommarkt bieten, die sein Energiesystem optimal unterstützt und damit am Ende zu den niedrigsten Stromkosten führt“, erklärt Greenflash-CEO Johann Böker, der auch Geschäfte der Tochter führt, die Zielsetzung. Greenflash entwickelt nach eigener Darstellung „Energiesysteme für Industrie- und Gewerbestandorte, die Photovoltaik, Speicher, Ladeinfrastruktur und ein KI-gestütztes Lastmanagement verbinden“.

Die Energiesysteme stützen sich auf eine KI-basierte Software, die den Energiebedarf von Unternehmen in Echtzeit erfasst und Erzeugung Verbrauch und Speicherung so steuert, „dass die Stromkosten pro kWh unterm Strich so gering wie möglich sind“, wie es heißt. Der einzige bislang nicht beeinflussbare Faktor, sei der Tarif für den benötigten Reststrom gewesen, um die Differenz zwischen Eigenerzeugung und Verbrauch zu schließen.

„Live-Anbindung“ an Strommarkt

Statt garantierten Langzeitpreisen des Stromversorger sollen Kunden von Day-Ahead-Preisschwankungen profitieren können. Die KI-basierte Software soll die Energiesysteme über eine „Live-Anbindung“ mit Marktimpulsen verknüpfen, beschreibt der Dienstleister. „Mit der Kombination aus intelligentem Echtzeit-Lastmanagement, Marktzugang und situativem Reststrombezug schaffen wir eine technische Architektur, die klassische Versorgungskonzepte so nicht abbilden können“, wirbt Böker für den Ansatz.

Greenflash wurde im Jahr 2020 gegründet und hat dem neben dem Hauptsitz im Emsland Niederlassungen in Essen, München und Hamburg. Das Unternehmen zählt rund 100 Mitarbeitende.

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