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Energie & Management > Bürgerbeteiligung - Kreuznach sammelt mehr als 1 Millionen Euro bei der Bevölkerung ein
Geld in den Sand stecken ist weiter möglich. Quelle: SW Kreuznach / Chantal Rubröder
Bürgerbeteiligung

Kreuznach sammelt mehr als 1 Millionen Euro bei der Bevölkerung ein

Geld in eine Bad Kreuznacher Stromleitung zu stecken, kommt offenbar gut an. Binnen 14 Tagen haben Privatiers bereits etwa 1,5 Millionen Euro in ein Stadtwerke-Projekt investiert.
Die Stadtwerke aus Bad Kreuznach haben die Hälfte ihres Weges bei der aktuellen Bürgerbeteiligungsrunde absolviert. Von den 3,15 Millionen Euro, die der Versorger aus Rheinland-Pfalz einsammeln möchte, seien etwa 1,5 Millionen Euro inzwischen gezeichnet, heißt es in einer Mitteilung.

Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus-Dieter Dreesbach wertet die bisher angelegte Summe laut Mitteilung als „starkes Signal des Vertrauens“. Privatleute aus der gesamten Republik dürfen Geld in einem Nachrangdarlehen parken, das der Versorger mit 3,5 Prozent verzinst. Die Kundschaft der Stadtwerke erhält sogar 4 Prozent. Das Anlegen von 1.000 bis maximal 25.000 Euro gilt für mindestens fünf volle Jahre und ist weiterhin möglich. Das Geld fließt nicht direkt in ein Projekt, sondern dient der besseren Finanzausstattung der Stadtwerke.

Die Bürgerbeteiligung zielt dennoch indirekt auf eine Investition in das Stromnetz des Versorgers ab. Aktuell entsteht eine neue Mittelspannungskabel-Trasse zwischen den Kommunen Planig und Pfaffen-Schwabenheim. Die Leitung kommt auf Länge von 4,5 Kilometern. Damit will Bad Kreuznach die Netzperformance und die Sicherheit der Stromversorgung verbessern. Die mehr als 3 Millionen Euro Bürgergeld sind etwas mehr, als Bad Kreuznach für das Projekt veranschlagt hat.

Dienstag, 17.03.2026, 14:41 Uhr
Volker Stephan
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Geld in den Sand stecken ist weiter möglich. Quelle: SW Kreuznach / Chantal Rubröder
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Geld in eine Bad Kreuznacher Stromleitung zu stecken, kommt offenbar gut an. Binnen 14 Tagen haben Privatiers bereits etwa 1,5 Millionen Euro in ein Stadtwerke-Projekt investiert.
Die Stadtwerke aus Bad Kreuznach haben die Hälfte ihres Weges bei der aktuellen Bürgerbeteiligungsrunde absolviert. Von den 3,15 Millionen Euro, die der Versorger aus Rheinland-Pfalz einsammeln möchte, seien etwa 1,5 Millionen Euro inzwischen gezeichnet, heißt es in einer Mitteilung.

Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus-Dieter Dreesbach wertet die bisher angelegte Summe laut Mitteilung als „starkes Signal des Vertrauens“. Privatleute aus der gesamten Republik dürfen Geld in einem Nachrangdarlehen parken, das der Versorger mit 3,5 Prozent verzinst. Die Kundschaft der Stadtwerke erhält sogar 4 Prozent. Das Anlegen von 1.000 bis maximal 25.000 Euro gilt für mindestens fünf volle Jahre und ist weiterhin möglich. Das Geld fließt nicht direkt in ein Projekt, sondern dient der besseren Finanzausstattung der Stadtwerke.

Die Bürgerbeteiligung zielt dennoch indirekt auf eine Investition in das Stromnetz des Versorgers ab. Aktuell entsteht eine neue Mittelspannungskabel-Trasse zwischen den Kommunen Planig und Pfaffen-Schwabenheim. Die Leitung kommt auf Länge von 4,5 Kilometern. Damit will Bad Kreuznach die Netzperformance und die Sicherheit der Stromversorgung verbessern. Die mehr als 3 Millionen Euro Bürgergeld sind etwas mehr, als Bad Kreuznach für das Projekt veranschlagt hat.

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