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Energie & Management > Wärme - Januar 2026 zumeist mit dem höchsten Heizbedarf seit 2018
Quelle: Fotolia / Ralf Kalytta
Wärme

Januar 2026 zumeist mit dem höchsten Heizbedarf seit 2018

Die Gradtagszahlen im Januar sind die höchsten der vergangenen neun Jahre gewesen. Das ergibt eine Analyse der Fachzeitung „Energie Informationsdienst“.
Geht es allein nach den Gradtagszahlen, war der Januar 2026 der kälteste Januar seit 2018. Das zeigt eine Analyse der Messwerte aus fünf deutschen Großstädten, die die Fachzeitung „Energie Informationsdienst“ (EID) in Zusammenarbeit mit der Datenplattform Matflixx erstellt hat. Die Messwerte waren vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlicht worden.

Demnach waren die Gradtagszahlen in vier Großstädten - an den Messpunkten Berlin-Tempelhof, Frankfurt am Main, Hamburg-Fuhlsbüttel und München Stadt - so hoch wie an keinem vorherigen Januar seit mindestens 2018. In der Bundeshauptstadt lagen die Gradtage im Januar 2026 mit 671,6 Kelvintagen 131,5 Kelvintage höher als im neunjährigen Januar-Durchschnitt des Messpunktes Tempfelhof. Und sogar 146,9 Kelvintage höher als im Vorjahresmonat.

Nur Essen-Bredeney hatte im Januar 2019 einen marginal höheren Heizbedarf gehabt als im Januar 2026, nämlich 553,9 Gradtage gegenüber 542,3.
 
Quelle: Deutscher Wetterdienst / matflixx.de
 
Deutlich ist rechts an den Chartlinien zu sehen, wie sich die Gradtagszahlen Ende 2025 / Anfang 2026 in vier von fünf Städten nach oben in Niveaus spreizten, in denen sie in den Januaren seit neun Jahren nicht gewesen waren
(B=Berlin-Tempelhof; HH=Hamburg-Fuhlsbüttel; M=München Stadt; F=Frankfurt am Main; E=Essen-Bredeney
Quelle: Deutscher Wetterdienst / matflixx.de

Die Basis für diese grafische Aufbereitung bildet „Matflixx“, eine Plattform für Rohstoff-, Preis- und Fundamentaldaten sowie Nachrichten rund um Energie und andere Branchen. Dort stehen die Gradtagszahlen von Berlin, Hamburg, München, Essen und Frankfurt am Main seit dem Januar 2018 zur interaktiven Ansicht und zum Download zur Verfügung.
 

Das sind Gradtagszahlen

Gradtagszahlen sind ein täglich in Kelvintagen erhobenes und auf Monate kumuliertes Maß für den monatlichen Heizbedarf, geht aus Erläuterungen des DWD hervor. Sie ergeben sich aus der Differenz der Norm-Innentemperatur im Wohnhaus von 20 Grad Celsius und der örtlichen Außentemperatur. Bei Außentemperaturen von +15 Grad oder wärmer lautet die tägliche Gradtagszahl auf null.

Wird der Erdgasverbrauch wie üblich nur einmal im Jahr abgelesen, dann wird er nach den Gradtagen auf die Monate verteilt, damit sich unterjährige Preisanpassungen richtig zuordnen lassen.
 

Freitag, 20.02.2026, 11:53 Uhr
Georg Eble
Energie & Management > Wärme - Januar 2026 zumeist mit dem höchsten Heizbedarf seit 2018
Quelle: Fotolia / Ralf Kalytta
Wärme
Januar 2026 zumeist mit dem höchsten Heizbedarf seit 2018
Die Gradtagszahlen im Januar sind die höchsten der vergangenen neun Jahre gewesen. Das ergibt eine Analyse der Fachzeitung „Energie Informationsdienst“.
Geht es allein nach den Gradtagszahlen, war der Januar 2026 der kälteste Januar seit 2018. Das zeigt eine Analyse der Messwerte aus fünf deutschen Großstädten, die die Fachzeitung „Energie Informationsdienst“ (EID) in Zusammenarbeit mit der Datenplattform Matflixx erstellt hat. Die Messwerte waren vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlicht worden.

Demnach waren die Gradtagszahlen in vier Großstädten - an den Messpunkten Berlin-Tempelhof, Frankfurt am Main, Hamburg-Fuhlsbüttel und München Stadt - so hoch wie an keinem vorherigen Januar seit mindestens 2018. In der Bundeshauptstadt lagen die Gradtage im Januar 2026 mit 671,6 Kelvintagen 131,5 Kelvintage höher als im neunjährigen Januar-Durchschnitt des Messpunktes Tempfelhof. Und sogar 146,9 Kelvintage höher als im Vorjahresmonat.

Nur Essen-Bredeney hatte im Januar 2019 einen marginal höheren Heizbedarf gehabt als im Januar 2026, nämlich 553,9 Gradtage gegenüber 542,3.
 
Quelle: Deutscher Wetterdienst / matflixx.de
 
Deutlich ist rechts an den Chartlinien zu sehen, wie sich die Gradtagszahlen Ende 2025 / Anfang 2026 in vier von fünf Städten nach oben in Niveaus spreizten, in denen sie in den Januaren seit neun Jahren nicht gewesen waren
(B=Berlin-Tempelhof; HH=Hamburg-Fuhlsbüttel; M=München Stadt; F=Frankfurt am Main; E=Essen-Bredeney
Quelle: Deutscher Wetterdienst / matflixx.de

Die Basis für diese grafische Aufbereitung bildet „Matflixx“, eine Plattform für Rohstoff-, Preis- und Fundamentaldaten sowie Nachrichten rund um Energie und andere Branchen. Dort stehen die Gradtagszahlen von Berlin, Hamburg, München, Essen und Frankfurt am Main seit dem Januar 2018 zur interaktiven Ansicht und zum Download zur Verfügung.
 

Das sind Gradtagszahlen

Gradtagszahlen sind ein täglich in Kelvintagen erhobenes und auf Monate kumuliertes Maß für den monatlichen Heizbedarf, geht aus Erläuterungen des DWD hervor. Sie ergeben sich aus der Differenz der Norm-Innentemperatur im Wohnhaus von 20 Grad Celsius und der örtlichen Außentemperatur. Bei Außentemperaturen von +15 Grad oder wärmer lautet die tägliche Gradtagszahl auf null.

Wird der Erdgasverbrauch wie üblich nur einmal im Jahr abgelesen, dann wird er nach den Gradtagen auf die Monate verteilt, damit sich unterjährige Preisanpassungen richtig zuordnen lassen.
 

Freitag, 20.02.2026, 11:53 Uhr
Georg Eble

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