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Energie & Management > Gas - IEA-Chef: Größte Energiekrise der Geschichte
LNG-Tanker. Quelle: Shutterstock / Igor Grochev
Gas

IEA-Chef: Größte Energiekrise der Geschichte

Fatih Birol sieht die Welt vor einer Energiekrise, die alles bisher Dagewesene übertrifft. Explodierende Preise zwingen Länder zu schnellem Handeln. Welche Folgen hat das?
Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sieht seine Befürchtung der weltweit größten Energiekrise der Geschichte angesichts des Iran-Kriegs bestätigt. Die aktuellen Ereignisse gäben der IEA leider recht, sagte Birol in Paris. „Die Öl- und Gasmärkte befinden sich in großen Schwierigkeiten. Die Ölpreise lagen, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, bei über 120 Dollar, was viele Länder stark unter Druck setzt.“ Neben Öl und Gas seien auch Düngemittel, die für Entwicklungsländer sehr wichtig sind, sowie Petrochemikalien von Lieferengpässen betroffen. 

„Unsere Welt steht also vor einer großen energie- und wirtschaftspolitischen Herausforderung“, erklärte Birol. Eine der Fragen sei, wie sich diese Energiekrise auf die Energiewirtschaft und darüber hinaus auf Umweltfragen auswirken werde. Die Krise führe zu umfassenden Reaktionen der Länder, was die Wahl der Partner, Technologien und Kraftstoffe betrifft, und es werde sich zeigen, wie sich diese Reaktionen auf die weltweiten Emissionen auswirkten.

Birol äußerte sich auf einer Konferenz zur nächsten Weltklimakonferenz COP31 im November im türkischen Antalya. 

 

Donnerstag, 30.04.2026, 15:50 Uhr
dpa
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Fatih Birol sieht die Welt vor einer Energiekrise, die alles bisher Dagewesene übertrifft. Explodierende Preise zwingen Länder zu schnellem Handeln. Welche Folgen hat das?
Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sieht seine Befürchtung der weltweit größten Energiekrise der Geschichte angesichts des Iran-Kriegs bestätigt. Die aktuellen Ereignisse gäben der IEA leider recht, sagte Birol in Paris. „Die Öl- und Gasmärkte befinden sich in großen Schwierigkeiten. Die Ölpreise lagen, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, bei über 120 Dollar, was viele Länder stark unter Druck setzt.“ Neben Öl und Gas seien auch Düngemittel, die für Entwicklungsländer sehr wichtig sind, sowie Petrochemikalien von Lieferengpässen betroffen. 

„Unsere Welt steht also vor einer großen energie- und wirtschaftspolitischen Herausforderung“, erklärte Birol. Eine der Fragen sei, wie sich diese Energiekrise auf die Energiewirtschaft und darüber hinaus auf Umweltfragen auswirken werde. Die Krise führe zu umfassenden Reaktionen der Länder, was die Wahl der Partner, Technologien und Kraftstoffe betrifft, und es werde sich zeigen, wie sich diese Reaktionen auf die weltweiten Emissionen auswirkten.

Birol äußerte sich auf einer Konferenz zur nächsten Weltklimakonferenz COP31 im November im türkischen Antalya. 

 

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