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Der Iran-Krieg treibt die Ölpreise nach oben, auch Erdgas ist teurer. Dennoch beruhigt
die Europäische Kommission, dass die Energieversorgung in Europa stabil gesichert sei.
Laut einer Sprecherin der Brüsseler Behörde sei die Versorgung mit Öl und Gas trotz des Iran-Kriegs weiterhin nicht unmittelbar gefährdet. „Europa ist trotz seiner hohen Abhängigkeit von den globalen Märkten als Nettoimporteur von Energie gut vorbereitet“, sagte sie. Europa beziehe Gas und Öl von verschiedenen Anbietern. Zudem gebe es strategische Reserven: Die Öl-Notvorräte seien gefüllt und auch die Gas-Vorräte seien hoch genug, um Europa bis zum Ende der Heizperiode zu versorgen. Die Auswirkungen auf die Versorgung seien vorerst auch deshalb begrenzt, weil die EU kein Öl oder Gas aus dem Iran importiere. „Wir sind weit weniger besorgt über die Versorgungssicherheit als über die hohen Energiepreise“, sagte die Sprecherin. Die Behörde kommentiere aber keine Marktpreise. Am europäischen Gashandelsplatz Title Transfer Facility (TTF) hat sich der Gaspreis innerhalb weniger Tage von rund 32 Euro auf bis zu 65 Euro pro MWh erhöht.
Montag, 9.03.2026, 14:46 Uhr
dpa
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