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Energie & Management > Stromnetz - EnBW plant Kohleausstieg bis 2028
Block 7 des Kohlekraftwerks Heilbronn, rechts neben dem Kühlturm, geht in die Netzreserve. Quelle: EnBW / Daniel Maier-Gerber
Stromnetz

EnBW plant Kohleausstieg bis 2028

Der Block 7 des Steinkohlekraftwerks Heilbronn geht nach über 40 Jahren Marktbetrieb in die Netzreserve. Auf dem Gelände entsteht ein neues Gaskraftwerk.
Am 1. März 2026 wird der 1985 in Betrieb genommene Block Heilbronn 7 des Steinkohlekraftwerks Heilbronn (HLB 7) mit einer Nettoleistung von 778 MW in die Netzreserve überführt. Damit nimmt die Anlage zwar nicht mehr am Markt teil, kann aber noch etwa zweieinhalb Jahre bis nach der Inbetriebnahme des neuen Gas- und Dampfkraftwerks (HLB 8) als Netzreservekraftwerk eingesetzt werden. 

„HLB 7 hat über viele Jahre zur sicheren Energieversorgung der Region beigetragen und wird dies in Zukunft auch in der Netzreserve weiterhin tun“, erklärte dazu Peter Heydecker, Vorstand Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur der EnBW. Man gehe damit einen weiteren Schritt in der Dekarbonisierung des Erzeugungsportfolios und investiere mit dem Fuel-Switch-Projekt HLB 8 in die langfristige Weiterentwicklung und Sicherung des Standortes. 

HLB 7 hat über Jahrzehnte die Strom- und Fernwärmeversorgung in den baden-württembergischen Städten Heilbronn und Neckarsulm gesichert und insgesamt rund 110.000 Millionen kWh Strom erzeugt. Die neue Anlage HLB 8 soll zunächst mit Erdgas betrieben werden, ab etwa Mitte der 2030er Jahre soll Wasserstoff eingesetzt werden. Die kommerzielle Inbetriebnahme ist bis Ende 2027 geplant, Baubeginn war 2024. Die neue Gas- und Dampfturbinenanlage ist effizienter und sehr flexibel einsetzbar. Sie reduziert nach Angaben von EnBW die CO2-Emissionen um mehr als 50 Prozent im Vergleich zur Kohleverstromung. Das Unternehmen plant – wenn es die Rahmenbedingungen erlauben – bis Ende 2028 komplett aus der Kohleverstromung auszusteigen.

Donnerstag, 26.02.2026, 11:24 Uhr
Günter Drewnitzky
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Block 7 des Kohlekraftwerks Heilbronn, rechts neben dem Kühlturm, geht in die Netzreserve. Quelle: EnBW / Daniel Maier-Gerber
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EnBW plant Kohleausstieg bis 2028
Der Block 7 des Steinkohlekraftwerks Heilbronn geht nach über 40 Jahren Marktbetrieb in die Netzreserve. Auf dem Gelände entsteht ein neues Gaskraftwerk.
Am 1. März 2026 wird der 1985 in Betrieb genommene Block Heilbronn 7 des Steinkohlekraftwerks Heilbronn (HLB 7) mit einer Nettoleistung von 778 MW in die Netzreserve überführt. Damit nimmt die Anlage zwar nicht mehr am Markt teil, kann aber noch etwa zweieinhalb Jahre bis nach der Inbetriebnahme des neuen Gas- und Dampfkraftwerks (HLB 8) als Netzreservekraftwerk eingesetzt werden. 

„HLB 7 hat über viele Jahre zur sicheren Energieversorgung der Region beigetragen und wird dies in Zukunft auch in der Netzreserve weiterhin tun“, erklärte dazu Peter Heydecker, Vorstand Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur der EnBW. Man gehe damit einen weiteren Schritt in der Dekarbonisierung des Erzeugungsportfolios und investiere mit dem Fuel-Switch-Projekt HLB 8 in die langfristige Weiterentwicklung und Sicherung des Standortes. 

HLB 7 hat über Jahrzehnte die Strom- und Fernwärmeversorgung in den baden-württembergischen Städten Heilbronn und Neckarsulm gesichert und insgesamt rund 110.000 Millionen kWh Strom erzeugt. Die neue Anlage HLB 8 soll zunächst mit Erdgas betrieben werden, ab etwa Mitte der 2030er Jahre soll Wasserstoff eingesetzt werden. Die kommerzielle Inbetriebnahme ist bis Ende 2027 geplant, Baubeginn war 2024. Die neue Gas- und Dampfturbinenanlage ist effizienter und sehr flexibel einsetzbar. Sie reduziert nach Angaben von EnBW die CO2-Emissionen um mehr als 50 Prozent im Vergleich zur Kohleverstromung. Das Unternehmen plant – wenn es die Rahmenbedingungen erlauben – bis Ende 2028 komplett aus der Kohleverstromung auszusteigen.

Donnerstag, 26.02.2026, 11:24 Uhr
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