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Energie & Management > Ladeinfrastruktur - EnBW baut Schnellladenetz bei Rewe aus
E-Auto beim Laden vor einer Rewe-Filiale. Quelle: Christoph Große
Ladeinfrastruktur

EnBW baut Schnellladenetz bei Rewe aus

Schnellladen beim Einkauf gewinnt für die Elektromobilität an Bedeutung. EnBW hat nun den 500. Standort an Märkten der Rewe Group eröffnet.
Die EnBW aus Karlsruhe, Betreiberin eines bundesweiten Schnellladenetzes für Elektrofahrzeuge, hat gemeinsam mit der Rewe Group den 500. Schnellladestandort an Rewe- und Penny-Märkten in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom 21. Mai bekannt gibt, hat es damit die Hälfte des bis 2030 geplanten Ausbaus auf 1.000 Standorte erreicht.

Seit dem Start der Kooperation im Herbst 2022 registrierten die Partner laut EnBW bereits mehr als fünf Millionen Ladevorgänge an den Standorten des Einzelhandelsunternehmens. Die Ladeinfrastruktur soll Kunden ermöglichen, ihre Fahrzeuge während des Einkaufs zu laden. Die Partner sehen darin einen wichtigen Baustein für den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland. Martin Römheld, Leiter der Elektromobilitätssparte bei EnBW, erklärte, das Laden am Einzelhandel sei ein zentraler Bestandteil der Ausbaupläne des Unternehmens. Kunden könnten Ladevorgänge ohne zusätzlichen Zeitaufwand in ihren Alltag integrieren. Das gelte insbesondere für Menschen ohne eigene Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz.

Die 500 Schnellladestandorte umfassen nach Unternehmensangaben inzwischen mehr als 2.200 Ladepunkte. Damit befindet sich mehr als ein Viertel der EnBW-Schnellladepunkte in Deutschland an Märkten der Rewe Group. Die Ladepunkte erreichen laut EnBW Leistungen von bis zu 400 kW. Je nach Fahrzeugtechnik könnten Fahrer dadurch innerhalb von 15 Minuten Strom für rund 400 Kilometer Reichweite laden. Die Standorte versorge EnBW vollständig mit Ökostrom.

Ausbau im urbanen und ländlichen Raum

Nach Angaben des Unternehmens zeigt insbesondere der Samstag die Bedeutung der Ladeinfrastruktur am Einzelhandel. Laut Römheld verzeichnet EnBW an diesem Tag die meisten Ladevorgänge. Dies spreche dafür, dass Kunden das Laden während des Einkaufs zunehmend nutzten.

Auch die Rewe Group sieht in dem Angebot einen Beitrag zur Mobilitätswende. Telerik Schischmanow, Finanzvorstand der Rewe Group mit Sitz in Köln, erklärte, die Filialen böten durch ihre Standorte in Städten und ländlichen Regionen einen einfachen Zugang zur Ladeinfrastruktur. 

EnBW betreibt nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 8.000 Schnellladepunkte in Deutschland. Nach Darstellung des Unternehmens können Fahrer im Durchschnitt alle 50 Kilometer einen Schnellladepunkt des sogenannten „HyperNetzes“ erreichen. Der Konzern plant laut Mitteilung, dauerhaft rund 20 Prozent der benötigten Schnellladeinfrastruktur in Deutschland bereitzustellen. Dafür setzt EnBW auf einen Ausbau entlang von Einkaufsstandorten, in Städten und entlang von Fernverkehrsrouten.

Einheitliche Preise im Fokus

Für das öffentliche Laden setzt EnBW nach Unternehmensangaben auf einheitliche Preise unabhängig von Tageszeit oder Standort. Im Tarif „EnBW mobility+ L“ zahlen Kunden laut Unternehmen bei einer monatlichen Grundgebühr von 11,99 Euro ab 39 Cent/kWh. In Kombination mit bestimmten Stromverträgen sinke der Preis auf 35 Cent/kWh. Damit wolle das Unternehmen auch Kunden ohne private Wallbox ein öffentliches Laden zu ähnlichen Kosten wie beim Haushaltsstrom ermöglichen.

Freitag, 22.05.2026, 09:05 Uhr
Davina Spohn
Energie & Management > Ladeinfrastruktur - EnBW baut Schnellladenetz bei Rewe aus
E-Auto beim Laden vor einer Rewe-Filiale. Quelle: Christoph Große
Ladeinfrastruktur
EnBW baut Schnellladenetz bei Rewe aus
Schnellladen beim Einkauf gewinnt für die Elektromobilität an Bedeutung. EnBW hat nun den 500. Standort an Märkten der Rewe Group eröffnet.
Die EnBW aus Karlsruhe, Betreiberin eines bundesweiten Schnellladenetzes für Elektrofahrzeuge, hat gemeinsam mit der Rewe Group den 500. Schnellladestandort an Rewe- und Penny-Märkten in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom 21. Mai bekannt gibt, hat es damit die Hälfte des bis 2030 geplanten Ausbaus auf 1.000 Standorte erreicht.

Seit dem Start der Kooperation im Herbst 2022 registrierten die Partner laut EnBW bereits mehr als fünf Millionen Ladevorgänge an den Standorten des Einzelhandelsunternehmens. Die Ladeinfrastruktur soll Kunden ermöglichen, ihre Fahrzeuge während des Einkaufs zu laden. Die Partner sehen darin einen wichtigen Baustein für den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland. Martin Römheld, Leiter der Elektromobilitätssparte bei EnBW, erklärte, das Laden am Einzelhandel sei ein zentraler Bestandteil der Ausbaupläne des Unternehmens. Kunden könnten Ladevorgänge ohne zusätzlichen Zeitaufwand in ihren Alltag integrieren. Das gelte insbesondere für Menschen ohne eigene Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz.

Die 500 Schnellladestandorte umfassen nach Unternehmensangaben inzwischen mehr als 2.200 Ladepunkte. Damit befindet sich mehr als ein Viertel der EnBW-Schnellladepunkte in Deutschland an Märkten der Rewe Group. Die Ladepunkte erreichen laut EnBW Leistungen von bis zu 400 kW. Je nach Fahrzeugtechnik könnten Fahrer dadurch innerhalb von 15 Minuten Strom für rund 400 Kilometer Reichweite laden. Die Standorte versorge EnBW vollständig mit Ökostrom.

Ausbau im urbanen und ländlichen Raum

Nach Angaben des Unternehmens zeigt insbesondere der Samstag die Bedeutung der Ladeinfrastruktur am Einzelhandel. Laut Römheld verzeichnet EnBW an diesem Tag die meisten Ladevorgänge. Dies spreche dafür, dass Kunden das Laden während des Einkaufs zunehmend nutzten.

Auch die Rewe Group sieht in dem Angebot einen Beitrag zur Mobilitätswende. Telerik Schischmanow, Finanzvorstand der Rewe Group mit Sitz in Köln, erklärte, die Filialen böten durch ihre Standorte in Städten und ländlichen Regionen einen einfachen Zugang zur Ladeinfrastruktur. 

EnBW betreibt nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 8.000 Schnellladepunkte in Deutschland. Nach Darstellung des Unternehmens können Fahrer im Durchschnitt alle 50 Kilometer einen Schnellladepunkt des sogenannten „HyperNetzes“ erreichen. Der Konzern plant laut Mitteilung, dauerhaft rund 20 Prozent der benötigten Schnellladeinfrastruktur in Deutschland bereitzustellen. Dafür setzt EnBW auf einen Ausbau entlang von Einkaufsstandorten, in Städten und entlang von Fernverkehrsrouten.

Einheitliche Preise im Fokus

Für das öffentliche Laden setzt EnBW nach Unternehmensangaben auf einheitliche Preise unabhängig von Tageszeit oder Standort. Im Tarif „EnBW mobility+ L“ zahlen Kunden laut Unternehmen bei einer monatlichen Grundgebühr von 11,99 Euro ab 39 Cent/kWh. In Kombination mit bestimmten Stromverträgen sinke der Preis auf 35 Cent/kWh. Damit wolle das Unternehmen auch Kunden ohne private Wallbox ein öffentliches Laden zu ähnlichen Kosten wie beim Haushaltsstrom ermöglichen.

Freitag, 22.05.2026, 09:05 Uhr
Davina Spohn

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