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Energie & Management > Regenerative - Auf der Suche nach digitalen Lösungen für die Energiewende
Quelle: Shutterstock / PopTika
Regenerative

Auf der Suche nach digitalen Lösungen für die Energiewende

Eine Forschungskooperation in Nordrhein-Westfalen soll die Energiewende voranbringen. Schwerpunkt ist die Suche nach innovativen, digitalen Lösungen.
Die Stadtwerke Münster und der Energieversorger „ENERVIE“ aus Hagen starten zusammen mit der Universität Münster und der Fachhochschule Südwestfalen die neue Stiftungskooperation „Future of Utilities Lab“. Sie soll Forschung zur Digitalisierung, etwa durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI), in der Energiewirtschaft fördern.

„Die Energiewende entscheidet sich daran, wie gut wir Komplexität beherrschen. Mit Forschung an digitalen Lösungen schaffen wir genau das und gestalten die Energieversorgung Schritt für Schritt effizienter, sicherer und näher am Menschen“, sagte Sebastian Jurczyk, Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, zum Start der Kooperation. 

Die Stadtwerke Münster und Enervie stellen für zunächst drei Jahre 600.000 Euro bereit. Gefördert werden praxisnahe Forschungsarbeiten am European Research Center for Information Systems (Ercis), in dem Wirtschaftsinformatiker der Universität Münster und der Fachhochschule Südwestfalen gemeinsam mit über 30 Standorten in Europa und darüber hinaus organisiert sind. Ziel ist es, energiewirtschaftliche Abläufe, Angebote und Produkte mit digitalen Lösungen wie beispielsweise KI weiterzuentwickeln und sie verantwortungsvoll einzusetzen. 

So könnte KI etwa bei der Vorhersage helfen, wann wie viel Strom aus Sonne und Wind entsteht, um so die Erzeugung besser auf den tatsächlichen Bedarf abzustimmen. Auch im Netzausbau oder bei Wartungsprozessen könnten digitale Lösungen künftig eine noch größere Rolle spielen. „Digitale Lösungen sind heute nicht nur Effizienztreiber, sondern immer häufiger auch Enabler für Geschäftsmodelle. Wenn wir Prozesse automatisieren und Energieflüsse besser abbilden können, sparen wir Zeit und Kosten“, so Erik Höhne, Vorstandssprecher von Enervie. 

Forschung und Praxis enger verbinden

Durch Forschung unterstützt die Stiftung auch wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie die Einbindung der Ergebnisse in die Lehre der Hochschulen. Studierende erhalten so früh Einblick in aktuelle Fragen der Energiewirtschaft und arbeiten an digitalen Lösungen für die Praxis mit. „Das Projekt schafft einen spannenden Rahmen, in dem Studierende und Forschende gemeinsam mit Energieversorgern Lösungen für morgen entwickeln“, erklärte Professor André Coners von der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Gerade vor dem Hintergrund volatiler Energiemärkte und globaler Krisen sei das eine große Aufgabe. 

„Künstliche Intelligenz bietet viel Potenzial für die Energiewirtschaft. Gemeinsam werden wir diese Technologien gezielt weiterentwickeln und Wege aufzuzeigen, wie sie wertstiftend und verantwortungsvoll eingesetzt werden können“, zeigte sich Prof. Jan vom Brocke, Direktor des Ercis an der Universität Münster, überzeugt. 
 
Vor dem Schloss Münster, das heute Teil der Uni Münster ist, von links:
Prof. André Coners (Ercis, Fachhochschule Südwestfalen),
Prof. Jan vom Brocke (Direktor Institut für Wirtschaftsinformatik und Direktor Ercis, Universität Münster), Michael Räckers (Geschäftsführer
Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Münster), Max Aberman (Projektleiter „Future of Utilities Lab“, Enervie), Seung-Min Shin (Kaufmännischer Leiter, Enervie), Erik Höhne (Vorstandssprecher Enervie), Frank Gäfgen (Geschäftsführer Stadtwerke Münster), Sebastian Jurczyk (Vorsitzender der Geschäftsführung Stadtwerke Münster) und Peter Knoll (Projektleiter „Future of Utilities Lab“, Stadtwerke Münster). 
Quelle: Stadtwerke Münster

Mittwoch, 1.04.2026, 09:11 Uhr
Günter Drewnitzky
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Quelle: Shutterstock / PopTika
Regenerative
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Eine Forschungskooperation in Nordrhein-Westfalen soll die Energiewende voranbringen. Schwerpunkt ist die Suche nach innovativen, digitalen Lösungen.
Die Stadtwerke Münster und der Energieversorger „ENERVIE“ aus Hagen starten zusammen mit der Universität Münster und der Fachhochschule Südwestfalen die neue Stiftungskooperation „Future of Utilities Lab“. Sie soll Forschung zur Digitalisierung, etwa durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI), in der Energiewirtschaft fördern.

„Die Energiewende entscheidet sich daran, wie gut wir Komplexität beherrschen. Mit Forschung an digitalen Lösungen schaffen wir genau das und gestalten die Energieversorgung Schritt für Schritt effizienter, sicherer und näher am Menschen“, sagte Sebastian Jurczyk, Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, zum Start der Kooperation. 

Die Stadtwerke Münster und Enervie stellen für zunächst drei Jahre 600.000 Euro bereit. Gefördert werden praxisnahe Forschungsarbeiten am European Research Center for Information Systems (Ercis), in dem Wirtschaftsinformatiker der Universität Münster und der Fachhochschule Südwestfalen gemeinsam mit über 30 Standorten in Europa und darüber hinaus organisiert sind. Ziel ist es, energiewirtschaftliche Abläufe, Angebote und Produkte mit digitalen Lösungen wie beispielsweise KI weiterzuentwickeln und sie verantwortungsvoll einzusetzen. 

So könnte KI etwa bei der Vorhersage helfen, wann wie viel Strom aus Sonne und Wind entsteht, um so die Erzeugung besser auf den tatsächlichen Bedarf abzustimmen. Auch im Netzausbau oder bei Wartungsprozessen könnten digitale Lösungen künftig eine noch größere Rolle spielen. „Digitale Lösungen sind heute nicht nur Effizienztreiber, sondern immer häufiger auch Enabler für Geschäftsmodelle. Wenn wir Prozesse automatisieren und Energieflüsse besser abbilden können, sparen wir Zeit und Kosten“, so Erik Höhne, Vorstandssprecher von Enervie. 

Forschung und Praxis enger verbinden

Durch Forschung unterstützt die Stiftung auch wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie die Einbindung der Ergebnisse in die Lehre der Hochschulen. Studierende erhalten so früh Einblick in aktuelle Fragen der Energiewirtschaft und arbeiten an digitalen Lösungen für die Praxis mit. „Das Projekt schafft einen spannenden Rahmen, in dem Studierende und Forschende gemeinsam mit Energieversorgern Lösungen für morgen entwickeln“, erklärte Professor André Coners von der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Gerade vor dem Hintergrund volatiler Energiemärkte und globaler Krisen sei das eine große Aufgabe. 

„Künstliche Intelligenz bietet viel Potenzial für die Energiewirtschaft. Gemeinsam werden wir diese Technologien gezielt weiterentwickeln und Wege aufzuzeigen, wie sie wertstiftend und verantwortungsvoll eingesetzt werden können“, zeigte sich Prof. Jan vom Brocke, Direktor des Ercis an der Universität Münster, überzeugt. 
 
Vor dem Schloss Münster, das heute Teil der Uni Münster ist, von links:
Prof. André Coners (Ercis, Fachhochschule Südwestfalen),
Prof. Jan vom Brocke (Direktor Institut für Wirtschaftsinformatik und Direktor Ercis, Universität Münster), Michael Räckers (Geschäftsführer
Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Münster), Max Aberman (Projektleiter „Future of Utilities Lab“, Enervie), Seung-Min Shin (Kaufmännischer Leiter, Enervie), Erik Höhne (Vorstandssprecher Enervie), Frank Gäfgen (Geschäftsführer Stadtwerke Münster), Sebastian Jurczyk (Vorsitzender der Geschäftsführung Stadtwerke Münster) und Peter Knoll (Projektleiter „Future of Utilities Lab“, Stadtwerke Münster). 
Quelle: Stadtwerke Münster

Mittwoch, 1.04.2026, 09:11 Uhr
Günter Drewnitzky

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