E&M exklusiv Newsletter:
E&M gratis testen:
Energie & Management > Windkraft Offshore - 50 Hertz und Skyborn bringen Küstenmeer-Projekt voran
Quelle: Georg Eble
Windkraft Offshore

50 Hertz und Skyborn bringen Küstenmeer-Projekt voran

Die Unternehmen 50 Hertz und Skyborn Renewables haben einen Kooperationsvertrag für Bau und Betrieb von zwei Offshore-Plattformen des Windparks Gennaker geschlossen.
Der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz und der Projektentwickler Skyborn Renewables haben mit einem Kooperationsvertrag die rechtlichen und regulatorischen Grundlagen für Bau und Betrieb der Offshore-Plattformen des Windparks Gennaker in der deutschen Ostsee festgelegt. Der Vertrag schaffe auch die Voraussetzungen für einen „reibungslosen Netzanschluss“, teilt 50 Hertz mit. Die Inbetriebnahme des Netzanbindungssystems ist dem Vernehmen nach für Juli 2028 geplant.

Der Offshore-Windpark Gennaker entsteht innerhalb der Zwölf-Seemeilen-Zone, im sogenannten Küstenmeer, vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Er umfasst 63 Windenergieanlagen der 15-MW-Klasse. Das Land Mecklenburg-Vorpommern genehmigte das Projekt im Dezember vergangenen Jahres. Die Installationsarbeiten sollen im Spätsommer 2027 starten.

Für den Anschluss des Windparks sind zwei Plattformen mit einer Netzanschlussleistung von maximal 927 MW vorgesehen. 50 Hertz und Skyborn wollen die Plattformen mit den Bezeichnungen OSS Zingst und OSS Darß gemeinsam nutzen. Derzeit werden sie auf Werften in den Niederlanden gefertigt.

Bau des Umspannwerks weit fortgeschritten

Die Anlagen sollen den erzeugten Strom auf 220 kV transformieren. Über drei See-Land-Kabelsysteme des Netzanbindungssystems OST-6-1 soll der Strom an das neue Umspannwerk Gnewitz gelangen. Das Umspannwerk entsteht 70 beziehungsweise 90 Kilometer entfernt von den Plattformen. Die Bauarbeiten daran seien weit fortgeschritten, heißt es.

Für den Bereich Küstenmeer gibt es einen Planfeststellungsbeschluss des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die Arbeiten an der Seetrasse und an der Anlandungsstelle bei Dierhagen begannen im vergangenen Jahr. Die Genehmigungsverfahren für die Offshore-Plattformen und die Landtrasse seien noch nicht abgeschlossen, die Unterlagen für die Planfeststellung jedoch eingereicht, teilt 50 Hertz mit.

„Bis zum Ende dieses Jahrzehnts werden in der deutschen Ostsee über drei Gigawatt Offshore-Leistung ans Übertragungsnetz angeschlossen sein. Der Windpark Gennaker wird dazu einen erheblichen Beitrag leisten,“ kommentiert Stefan Kapferer, Vorsitzender der Geschäftsführung des Netzbetreibers, die Vertragsunterzeichnung.

 

Donnerstag, 29.01.2026, 08:40 Uhr
Manfred Fischer
Energie & Management > Windkraft Offshore - 50 Hertz und Skyborn bringen Küstenmeer-Projekt voran
Quelle: Georg Eble
Windkraft Offshore
50 Hertz und Skyborn bringen Küstenmeer-Projekt voran
Die Unternehmen 50 Hertz und Skyborn Renewables haben einen Kooperationsvertrag für Bau und Betrieb von zwei Offshore-Plattformen des Windparks Gennaker geschlossen.
Der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz und der Projektentwickler Skyborn Renewables haben mit einem Kooperationsvertrag die rechtlichen und regulatorischen Grundlagen für Bau und Betrieb der Offshore-Plattformen des Windparks Gennaker in der deutschen Ostsee festgelegt. Der Vertrag schaffe auch die Voraussetzungen für einen „reibungslosen Netzanschluss“, teilt 50 Hertz mit. Die Inbetriebnahme des Netzanbindungssystems ist dem Vernehmen nach für Juli 2028 geplant.

Der Offshore-Windpark Gennaker entsteht innerhalb der Zwölf-Seemeilen-Zone, im sogenannten Küstenmeer, vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Er umfasst 63 Windenergieanlagen der 15-MW-Klasse. Das Land Mecklenburg-Vorpommern genehmigte das Projekt im Dezember vergangenen Jahres. Die Installationsarbeiten sollen im Spätsommer 2027 starten.

Für den Anschluss des Windparks sind zwei Plattformen mit einer Netzanschlussleistung von maximal 927 MW vorgesehen. 50 Hertz und Skyborn wollen die Plattformen mit den Bezeichnungen OSS Zingst und OSS Darß gemeinsam nutzen. Derzeit werden sie auf Werften in den Niederlanden gefertigt.

Bau des Umspannwerks weit fortgeschritten

Die Anlagen sollen den erzeugten Strom auf 220 kV transformieren. Über drei See-Land-Kabelsysteme des Netzanbindungssystems OST-6-1 soll der Strom an das neue Umspannwerk Gnewitz gelangen. Das Umspannwerk entsteht 70 beziehungsweise 90 Kilometer entfernt von den Plattformen. Die Bauarbeiten daran seien weit fortgeschritten, heißt es.

Für den Bereich Küstenmeer gibt es einen Planfeststellungsbeschluss des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die Arbeiten an der Seetrasse und an der Anlandungsstelle bei Dierhagen begannen im vergangenen Jahr. Die Genehmigungsverfahren für die Offshore-Plattformen und die Landtrasse seien noch nicht abgeschlossen, die Unterlagen für die Planfeststellung jedoch eingereicht, teilt 50 Hertz mit.

„Bis zum Ende dieses Jahrzehnts werden in der deutschen Ostsee über drei Gigawatt Offshore-Leistung ans Übertragungsnetz angeschlossen sein. Der Windpark Gennaker wird dazu einen erheblichen Beitrag leisten,“ kommentiert Stefan Kapferer, Vorsitzender der Geschäftsführung des Netzbetreibers, die Vertragsunterzeichnung.

 

Donnerstag, 29.01.2026, 08:40 Uhr
Manfred Fischer

Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.