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An 160 "Comfort-Charge-Ladepunkten" ist Ambica bereits im Einsatz. Quelle: T-Systems
Katia Meyer-Tien
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Mittwoch, 28.09.2022, 11:26 Uhr
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T-Systems bietet E-Charging-Komplettpaket
Von Rollout bis Abrechnung soll „Ambika“ Anbietern ein unkompliziertes Ladesäulenmanagement bieten.
Die Management-Plattform „Ambika“, die laut Anbieter T-Systems bereits an 160 sogenannten „Comfort-Charge-Ladepunkten“ im Einsatz ist, soll als Komplettpaket alles enthalten, was für den Aufbau von Ladestationen notwendig ist. Tiefbauarbeiten, Logistik, die Installation von Hard- und Software sowie Wartung und Fehlerbehebung nach der Inbetriebnahme ließen sich über das System managen. Per Fernüberwachung könnten Fehler rasch behoben werden, Serviceteams übernähmen bei Bedarf die Unterstützung vor Ort.

Gesteuert würden die Prozesse über die Cloudplattform von Service Now, teilt T-Systems mit. Das Kundenportal stelle der Wiener E-Mobiltiy-Softwarespezialist „ENIO“ bereit. Auf der Ambika-Produkthomepage verspricht der Hersteller ein "verbessertes Kundenerlebnis und einen reibungslosen Abrechnungsprozess". Der Bedarf dafür ist vorhanden: Erst im August hatte eine Fallstudie des Marktforschungsunternehmens Kantar ergeben, dass das Laden von E-Autos in Europa zu kompliziert und intranspartent ist (wir berichteten). So könnten Autofahrer in Europa bislang in nur einem von zehn Fällen unkompliziert und ohne vorherige Registrierung mit der eigenen Debit- oder Kreditkarten ihren getankten Strom an einer E-Ladesäule bezahlen.

Die Kommunikation zwischen Ambika und den Ladesäulen für Elektroautos sei standardisiert, heißt es weiter in der Mitteilung von T-Systems: Das OCPP (Open Charge Point Protocol) ermögliche per offenem Anwendungsprotokoll eine herstellerunabhängige Kommunikation zwischen Elektroauto-Ladestationen und diversen Verrechnungs- sowie Management-Systemen von Ladeinfrastrukturen.