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Im schleswig-holsteinischen Niebüll hat JP Joule 2021 eine Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. Quelle: GP Joule
Katia Meyer-Tien
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Mittwoch, 21.09.2022, 11:13 Uhr
Wasserstoff
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GP Joule baut Wasserstofftankstellen in Schleswig-Holstein
Das Bauvorhaben ist Teil des grenzüberschreitenden Projektes Greater4H, das den Aufbau der Betankungsinfrastruktur für den Transportsektor beschleunigen soll.
 
Ende 2024 und Anfang 2025 sollen zwei neue Wasserstofftankstellen für Lkws, Busse und Pkws mit Brennstoffzellentechnologie an der A1 bei Lübeck und an der A7 nahe Schleswig (Schleswig-Holstein) in Betrieb gehen. Das teilte der im schleswig-holsteinischen Reußenköge ansässige Erneuerbaen-Projektierer GP Joule mit, der die Tankstellen als Projektpartner errichten will.

Auch die Lieferung von grünem Wasserstoff – geplant ist eine Abgabemenge von mindestens einer Tonne Wasserstoff pro Tag − will das Unternehmen übernehmen. Produziert werden soll der im nordfriesischen Projekt „eFarm“, das ebenfalls von GP Joule mit initiiert worden ist (wir berichteten). Im Projekt e-Farm soll grüner Wasserstoff an fünf Produktionsstandorten in der Nähe zu bestehenden Windparks hergestellt werden, drei Elektrolyseeinheiten und zwei Wasserstofftankstellen sind dort nach Angaben von JP Joule bereits in Betrieb.

Der Bau der Tankstellen bei Lübeck und Schleswig seit Teil des Projektes „GREATER4H“, in dem Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen die grüne Wasserstoffmobilität im Schwerlastverkehr vorantreiben wollen, so JP Joule weiter. Das Projekt habe Fördergelder aus dem EU-Programm Connecting Europe Facilities (CEF) erhalten und starte nun in die Umsetzung.Weitere Wasserstofftankstellen in der Region seien in Planung.