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Susanne Harmsen
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Mittwoch, 14.09.2022, 09:30 Uhr
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Ostseewind im Fokus
In Berlin trafen sich Vertreter von Politik und Wirtschaft zur Baltic-Sea-Conference. Sie berieten, wie alle Anrainer aus dem Ostseeraum möglichst viel Windstrom ernten können.
Angesichts der europäischen Energiekrise im Zuge des Ukrainekrieges und der ehrgeizigen Klimaschutzziele hat die EU ihre Ausbauziele für Windkraft Offshore vervielfacht. In der Nordsee soll dreimal soviel Leistung an Windturbinen errichtet werden, wie bisher geplant. In der Ostsee soll gar bis 2030 das Siebenfache der bisherigen Windkraft installiert werden. Auf fast 20.000 MW wollen acht Anrainerstaaten die Leistung in den nächsten Jahren hochschrauben.

Dafür ist viel Zusammenarbeit und Absprache nötig, nicht nur auf Regierungsebene. Auf der Baltic-Sea-Konferenz in Berlin berieten am 12. September Wirtschaftsvertreter der Ostseeanrainer, wie die ehrgeizigen politischen Ziele möglichst effektiv umzusetzen sind. Dazu soll beispielsweise die Ostseeinsel Bornholm als Stromdrehscheibe zwischen Dänemark, Deutschland und Schweden dienen, um unterschiedliche Erzeugung und Verbrauch auszugleichen. Über die Herausforderungen dabei, sprach der Energiefunk mit zwei Mitarbeiter vom Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, der Projekte in Nord- und Ostsee ans Netz bringt.

Gesprächspartner:
  • Gerrit Mulert, Projektleiter bei 50 Hertz für Ostwind 2 und NordOstLink
  • Henrich Quick, Leiter Offshore bei 50 Hertz

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