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Susanne Harmsen
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Mittwoch, 14.04.2021, 09:00 Uhr
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Wie weiter mit der Energiewende?
Bundesumweltministerin Svenja Schulze diskutierte mit Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut und Tanja Wielgoß von Vattenfall, wie sichere Energieversorgung erneuerbar funktioniert.
Das Bundesumweltministerium organisierte eine digitale Diskussion zum Thema: „Kontroversen der Transformation − Energieversorgung sicherstellen − wie und woher?“. Dabei brachten neben der Ministerin Svenja Schulze (SPD) Prof. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts und die Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme, Tanja Wielgoß, ihre Expertise ein.

Einigkeit herrschte darüber, dass die Umstellung auf erneuerbaren Strom Fortschritte macht, aber allein nicht genügt. Industrie, Gebäude und Mobilität benötigten weitere zwei Drittel des deutschen Energieverbrauchs und müssten ebenfalls auf erneuerbare Quellen umgestellt werden. Dafür fordert Tanja Wielgoß, Behinderungen aus dem gesetzlichen Rahmen abzuschaffen, die eine wirtschaftliche Verknüpfung von Strom- und Wärmesektor derzeit blockieren.

Manfred Fischedick betonte die Bedeutung von Einsparmaßnahmen im Energie- und Ressourceneinsatz. Selbst mit einem Drittel weniger Energieeinsatz rechnet er mit 100 Mrd. kWh mehr Strombedarf bis 2050, um auch Wärmepumpen, Elektromobilität sowie die Industrie zu versorgen. Deshalb müsse ein ambitionierter Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung vorangetrieben werden. Die Ministerin setzte dafür auf mehr Verantwortung bei den Ländern, um Flächen und Genehmigungen zu beschaffen und mehr Beteiligung der Kommunen vor Ort an den Erträgen aus erneuerbarem Strom.

Gesprächspartner:
  • Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD)
  • Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme AG
  • Prof. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts

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